Beste Blog-Software

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Blog Tools

Eine Blog Software ist ein Content-Management-System, das zur Erstellung von Weblogs genutzt wird. Sie wird auch Weblog-Publikationssystem (WPS) oder Weblog Publishing System genannt. Im Vergleich zu herkömmlichen CMS ist eine Blog Software meist viel einfacher aufgebaut, da es lediglich um das Publizieren von Einträgen geht. Sie ist daher relativ einfach zu benutzen.

Blogs erstellen und pflegen

Auch wenn ein Weblog-Publishing-System ursprünglich als reine Blog Software gedacht war, wird es häufig für die Erstellung von herkömmlichen Websites genutzt. Unternehmen nutzen Blog-Programme, um eigene Websites zu erstellen, und haben dabei die Möglichkeit, Seiten an ihre Bedürfnisse anzupassen und für professionelle Zwecke zu nutzen. Blog Software ist allerdings auch oft Teil eines vollwertigen Content-Management-Systems und wird dort unter „Blogging-Funktion“ geführt. 

Die Gestaltung eines Blogbeitrages erfolgt meist über ein vorgefertigtes Template, das oft vom Nutzer angepasst werden kann. In einem Standard-Template werden die Beiträge in rückwärts chronologischer Reihenfolge angezeigt.

Worauf sollten Nutzer bei der Auswahl von Blog Software achten?

Natürlich kommt es darauf an, was der Blogger für persönliche Vorlieben und Anforderungen hat. Ein paar gute Indikatoren für die Auswahl der richtigen Software können jedoch folgende sein:

Bedienbarkeit Wie einfach ist die Seitenerstellung und wie hoch ist der Aufwand bei Content-Anpassungen?
Optische Anpassungsmöglichkeiten Blog-CMS arbeiten meist mit Templates. Einerseits muss der Blogger selbst kein Layout erstellen, andererseits schränkt dies die die Individualität ein. Er sollte deshalb im Vorhinein prüfen, ob der Spielraum den Anforderungen entspricht.
Template-Auswahl Der Blogger sollte prüfen, ob es genug Themes zur Auswahl gibt. Hier ist zu beachten, dass in Bezahlversionen von Blog-CMS oftmals unzählige Templates zur Verfügung stehen. Eine Premiumversion kann sich also lohnen.
Kommentarfunktionen Möchte der Nutzer, dass die Community sich am Content beteiligt, sollte er eine Kommentarfunktion einbauen. Blogleser können dann kommentieren oder Fragen stellen.
Inhaltsverbreitung Um eine hohe Reichweite zu schaffen, kann es nützlich sein, Blog-Inhalte auf Social Media zu verbreiten. Hierzu sollte die Blog Software eine unkomplizierte Teilmöglichkeit bieten.
Integrationen Die Einbindung von E-Mail-Newsletter-Registrierungen oder eines Formulars kann für bestimmte Blog-Arten von Relevanz ein.
SEO Es kann vorteilhaft sein, Integrationen zur Suchmaschinenoptimierung eines Blog-CMS zu nutzen, damit der Content von Suchmaschinen gefunden wird.
Hosting Möchte der Blogger frei wählen, welchen Anbieter er für das Webhosting nutzt, sollte die Blog Software unabhängig vom Hosting-Dienst sein.
Support Sollten Probleme bei der Blog-Erstellung aufkommen, ist ein guter und schnell erreichbarer Support wichtig.
Sicherheit Einige Software-Anbieter bieten SSL-Zertifikate und regelmäßige Sicherheits-Updates an sowie Sicherheits-Plugins. Auch die Wahl des Webhosters hat Einfluss auf die Sicherheit.
Kosten Es gibt viele Blog-Software-Anbieter, die kostenfrei sind. Premiumversionen bieten jedoch oftmals mehr Templates, erhöhte Sicherheit, eine große Plugin-Bibliothek, mehr Speicherplatz und besseren Support an. Einige Tarife beinhalten sogar Designanpassungen oder Monetarisierungs-Tools.

Grundsätzlich gilt bei der Wahl des Blog Tools: Je komplexer die Ziele (hohe Reichweite oder hohe monetäre Ziele), desto umfangreicher sollte auch die Blog Software sein. Durch hohe Komplexität reduziert sich allerdings die Bedienbarkeit, was Einsteiger vor Hindernisse stellen kann. Einfachere Software hingegen bietet weniger Funktionalitäten, bietet aber geringere Chancen, hohe Ziele zu erreichen.

Blog-Software-Kategorien

Grundsätzlich lässt sich Blog Software in drei Kategorien einteilen:

  • Blog-Baukastensysteme
  • Blog-Plattformen
  • Blog-CMS mit eigenverantwortlichem Hosting

Blog-Baukastensyteme

Anbieter dieser Variante bieten in der Regel nur eine Subdomain und hosten Inhalte selbst. Der Vorteil von Baukästen liegt in der einfachen Bedienung, für die der Nutzer weder Programmierkenntnisse noch eigenen Webspace braucht. Er legt ein Benutzerkonto an, wählt ein Design Template und die Texterstellung kann losgehen. Per Drag&Drop lassen sich einzelne Elemente wie Bilder und Grafiken hinzufügen. Auch die technische Wartung erfolgt automatisch.

Nachteilig bei diesem Baukasten sind die zumeist recht begrenzten Funktionen. Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten mit Designanpassungen, Schnittstellen zum Online-Marketing wie der Newsletter-Registrierung sind eher selten. Zu beachten ist, dass eine Abhängigkeit zum Software-Anbieter besteht, da alle Inhalte auf dessen Server liegen und der Blog keine eigene Domain hat. Es ist nicht möglich, zu einem anderen Anbieter zu wechseln.

Blog-Plattformen

Für mehr Flexibilität sorgen Blog-Plattformen. Sie sind von den Funktionen her vergleichbar mit dem Baukastensystem, basieren aber auf einem simplen Content-Management-System und ermöglichen den Export und die Umsiedlung von Inhalten. Begrenzt sind leider auch hier die Designvielfalt, Anpassungsmöglichkeiten und Plugins. Blog-Plattformen werden vom Anbieter gehostet und machen einen Umzug schwer, weil sie als Unterseite vom Anbieter wie beispielsweise blogger.com, wordpress.com oder tumblr.com angelegt werden. 

Blog CMS

Blogger, die kommerzielle Ziele verfolgen, sind gegebenenfalls mit einem professionell und selbst gehosteten Content-Management-System am besten bedient. Der eigene Webspace sowie die eigene Domain geben Unternehmen mehr Gestaltungsspielraum und Optionen zur Entwicklung.

Im Gegensatz zu Blog-Baukästen oder -Plattformen bieten große CMS-Anbieter nahezu unbegrenzte Auswahlmöglichkeiten an Themes, Templates und Plugins. Bis zu einem gewissen Maße sind diese kostenlos verfügbar; hier kann sich eine Premiumversion lohnen, um der Kreativität freien Lauf lassen zu können. Kosten fallen darüber hinaus für Domain und Hosting an.

Zu beachten ist bei CMS-Software, dass die Bedienbarkeit etwas komplexer ist und der Marketer mehr Zeit einplanen sollte, um sich mit den Funktionen und der Bedienung vertraut zu machen. Programmierkenntnisse und technische Versiertheit sind sicherlich von Vorteil. Wichtig zu wissen: Wer eigenen Webspace hat, muss sich auch selbst um die Verwaltung und Sicherheit kümmern! Ein großer Vorteil von Blog-CMS sind die Monetarisierungsmöglichkeiten, die erweiterten Funktionen und verbesserte Sicherheitsupdates.

Pricing von Blog Software

Die Kosten für Blog-Software variieren, je nachdem welchen Service die Nutzer in Anspruch nehmen. Angebote reichen von kostenfreien Baukästen, die Webhosting, Software und Domain enthalten. Hier sind allerdings keine umfassenden Funktionen und Speicherkapazitäten zu erwarten. Wer seinen Blog selbst hostet, sollte mit Kosten ab 10 € im Monat für den Webspace sowie etwa 10 € im Jahr für eine einzelne Domain rechnen. 

Blog Software ist in einfachen Basisversionen ab etwa 5 € monatlich erhältlich, wobei Preise bis etwa 50 € monatlich annehmen können. Die Einteilung der Preiskategorien geht meist von einer Basisversion über Premium, Business oder E-Commerce und richtet sich somit an Freelancer und Kleinunternehmen bis hin zu großen Unternehmen und Onlineshops.